Beschwerden & Anwendungsbereiche

Spannungskopfschmerz – alles deutet auf den Nacken

Ist der Kopfschmerz dumpf statt pochend, beidseitig und gegen Abend stärker, deutet vieles auf eine muskuläre Ursache.

Wie Muskelspannung zu Kopfschmerz wird

Die Muskulatur im Nacken, an den seitlichen Halspartien und am Hinterkopfansatz steht bei vielen dauerhaft unter Spannung: Bildschirmarbeit, die Kopfhaltung beim Blick aufs Handy, unbewusstes Hochziehen der Schultern. Von diesen Strukturen kann Schmerz in den Kopf ausstrahlen, obwohl im Kopf selbst nichts vorliegt. Häufig kommen Faktoren dazu, die man leicht übersieht: zu wenig getrunken, zu wenig geschlafen, zu lange ohne Pause gearbeitet.

Therapeutischer Ansatz

Behandelt wird nicht der Kopf

Wir arbeiten an den Strukturen, aus denen der Schmerz kommt: Nackenmuskulatur, Ansatz am Hinterhaupt, seitliche Halsmuskeln und Schultergürtel. Der Druck bleibt ruhig und gehalten. Ergänzend ist die Fussreflexzonenmassage oft sinnvoll, weil sie das allgemeine Anspannungsniveau senkt. Und weil Spannungskopfschmerz stark von Alltagsfaktoren abhängt, gehen wir Trinkmenge, Schlaf und Pausenrhythmus im Gespräch mit durch.

Hinweis

Setzt der Kopfschmerz plötzlich und sehr stark ein, kommen Fieber, Nackensteife, Seh- oder Sprachstörungen oder Lähmungszeichen hinzu oder folgte er auf einen Schlag gegen den Kopf, ist sofort ärztliche Hilfe nötig. Auch erstmalige oder sich verändernde Kopfschmerzen gehören untersucht.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Kopfschmerzen durch Verspannung und therapeutische Massage.

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